Aktuelle Ausstellung

Fr 22.11.2019 „30 Jahre Kinderrechte & Fridays for Future“

Plakate und Graffiti  von Jugendlichen aus der „Molke“ und der Graf-Soden-Gemeinschaftsschule

Kinderrechte sind Menschenrechte. Die UN, die Vereinten Nationen haben sie am 20. November 1989 als Kinderrechtskonvention verabschiedet. Das Übereinkommen über die Rechte des Kindes gehört zu den internationalen UN-Menschenrechtsverträgen.
Das Kunsthaus Caserne widmet der Konvention zum 30. Jahrestag eine Ausstellung, die aus vier Teilen besteht. Jugendliche im Jugendhaus Molke und Schüler der Graf-Soden Gemeinschaftsschule haben sich mit dem Thema „30 Jahre Kinderrechte" beschäftigt. Dabei sind Plakate und Graffitiarbeiten unter Anleitung von Daniel Schweizer und Brigitte Meßmer entstanden. Auch Plakate der Schülerdemonstationsbewegung „Friday for future“ werden zu sehen sein.
Sabine Braisch zeigt Kinderporträts und Figuren zum Thema „Kinderrechte“. Felicia Waldecker spürt in ihren Skulpturen „Spuren, die das Leben zeichnet“ nach. „Childhood never stops“ nennt Julia Lyadnova ihre Mixed-Media-Installation mit gefundenen Objekten zum Thema „Kindheit“ und „Schwarze Pädagogik“ (siehe auch die folgenden zwei Seiten).

Öffnungszeiten für alle vier Ausstellungen: 23., 24., 29. und 30. November sowie 1., 7. und 8. Dezember jeweils 14 bis 18 Uhr.
 

„Spuren, die das Leben zeichnet“
Skulpturen von Felicia Waldecker

Mit ihrer Skulpturen-Serie hat Felicia Waldecker 2016 begonnen. Köpfe und menschliche Züge haben sie schon immer bewegt, auch metaphorisch. Sie präsentiert Seelenzustände, die alle irgendwann durchleben, in Köpfen und Gesichtern geformt. Die Skulpturen sollen Menschen sensibilisieren für das, was andere tragen. Vor den 80er Jahren geboren zu werden, bedeutete häufig, nicht als eigenständiger Mensch gesehen zu werden. Die Auseinandersetzung mit Folgen bleibt eine Herausforderung.
 

Kinderporträts und Figuren
Großformatige Arbeiten von Sabine Braisch

Sabine Braisch zeigt Kinderportraits. Kinder in all ihrem emotionalen Ausdruck gemalt, traurig, nachdenklich, wissend und sehend und Figuren zum Thema „Kinderrechte“. Die Künstlerin sagt: „Für mich ist die künstlerische Arbeit ein weites Feld zu erforschen. In meinem Atelier vergesse ich den Alltag. Die Arbeit mit dem Pinsel, so wie die Beschäftigung mit Papier und anderen Materialien beruhigt mich und macht mich gleichzeitig wach. So entstehen meine großformatigen Arbeiten auf Leinen, Potraits, Figuren, Landschaften und Räume.  In meiner Seele geht es bunt zu, ich liebe diese Arbeit.“
 

„Childhood never stops“
Mixed-Media-Installation mit Video- und Soundcollagen sowie gefundenen Objekten zum Thema Kindheit

Julia Lyadnova ist eine deutsch-russische Installations-, Konzept- und  Performance-Künstlerin. Ihre vor zwei Jahren begonnene Arbeit „Childhood Never Stops“ ist fortlaufend. Sie untersucht Erlebnisse und Befindlichkeiten, die uns in der Kindheit prägten, auf ihre Auswirkung auf die Gegenwart und Zukunft hin; nicht nur im individuellen Einzelfall, sondern auch in Bezug auf uns als Gesellschaft und soziokulturelles Kollektiv.
Im Zentrum stehen dabei Erziehungstheorien und -grundsätze der letzten 200-300 Jahre in Deutschland/Westeuropa, die sogenannte „Schwarzen Pädagogik“; deren Überbleibsel und Spuren werden in Zusammenhang zu aktuellen, allgemeinen und persönlichen Erlebnissen und Erkenntnissen gesetzt.
Mit einem nicht-linearen, weniger dokumentarischen als emotional-assoziativen Verfahren, das keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Objektivität erheben will, mischt Lyadnova Aus- und Eindrücke von lebenden und toten Pädagogen, Psychologen, Eltern und „Erzogenen“ und versucht so das Spannungsfeld zwischen der inneren Befindlichkeit (der des „Kind-Seins“) und der äußeren Befindlichkeit (der des „Kinder / Kindheit Wahrnehmenden/ Formenden“) auszuloten.

Vergangene Ausstellungen

Ab Fr 08.11.2019 – Ausstellung "Häuten um zu wachsen"

Übermalte Zeichnungen von Brigitte Meßmer 

Brigitte Meßmer ist eine Geschichtenerzählerin mit ihren Bildern. Sie setzt ihre Themen in großformatigen übermalten Zeichnungen um. Die Künstlerin geht während des Malprozesses mit den entstehenden Werken ins Selbstgespräch. Danach an der Wand möchte sie ihre Bilder als Denkanstöße verstanden wissen, die zu Gesprächen einladen. 

Die Künstlerin gehört zur Generation der Kriegsenkel und zeigt in dieser Ausstellung unter anderem Bilder, die in der Auseinandersetzung mit dieser Thematik entstanden sind. Sie lassen den Weg frei für Interpretationen, sogar für die Möglichkeit, sich und sein Lebensgefühl in dem einen oder anderen Bild wiederzufinden. 

Brigitte Meßmer ist in Friedrichshafen geboren und aufgewachsen. Sie arbeitet hier als Kunstlehrerin und gibt Kurse in ihrem Atelier im Hinterhof. Sie ist Mitglied im IBC Bodensee und Mitgründerin der Galerie Kunsthaus Caserne ehemals Plattform 3/3. Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland. 

Im Rahmen der Ausstellung wird es ein „EinsteigerInnen Seminar für Kriegsenkel“ mit Frau Dr. Iris Wangermann vom Verein Kriegsenkel e.V. zum Thema geben.

Mehr unter Internet: www.brigittemessmer.de

Eintritt frei

Vernissage Fr 08.11.19 19:00 Uhr
Sa 09.11.19  14:00 Uhr - 18:00 Uhr
So 10.11.19  14:00 Uhr - 18:00 Uhr
Sa 16.11.19  14:00 Uhr - 18:00 Uhr
So 17.11.19  14:00 Uhr - 18:00 Uhr

Ausstellung „Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte“

In Kooperation mit: Demokratie leben, Landratsamt Bodenseekreis, Anne Frank Haus, Alevitisches Bildungshaus e.V.

Wanderausstellung im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ im Kunsthaus Caserne (ehemals Plattform 3/3), der Eintritt ist frei

Von 11. Oktober bis 7. November 2019 wird die Wanderausstellung „Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte“ in der Galerie Kunsthaus Caserne präsentiert. Das Tagebuch des jüdischen Mädchens Anne Frank (1929-1945) ist Symbol für den Völkermord an den Juden durch die Nationalsozialisten und intimes Dokument der Lebens- und Gedankenwelt einer jungen Schriftstellerin. In der Ausstellung erzählen große Bildwände von ihrem Leben und ihrer Zeit. Viele private Fotos erlauben einen ganz intimen Einblick in das Leben der Familie Frank und ihrer Freunde. Die persönliche Geschichte Anne Franks wird verbunden mit der Geschichte der Weimarer Republik, des Nationalsozialismus, der Judenverfolgung, des Holocaust und des Zweiten Weltkriegs.  

In einem großen aktuellen Teil wendet sich die neue Anne Frank-Ausstellung direkt an Jugendliche heute mit Fragen zu Identität, Gruppenzugehörigkeit und Diskriminierung: Wer bin ich? Wer sind wir? Wen schließe ich aus? Die Ausstellung ermutigt die Jugendlichen zu eigenem Engagement und ermöglicht eine aktive Beteiligung als Peer Guide.   

Organisiert wird das Anne Frank-Ausstellungsprojekt im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ gemeinsam durch das Amt für Migration und Integration des Landkreises Bodenseekreises und durch das Alevitische Bildungswerk e.V. 

Eine Ausstellung des Anne-Frank-Zentrums in Zusammenarbeit mit dem Anne-Frank-Haus

Öffnungszeiten

Fr 11.10. 09:00 Uhr - 17:00 Uhr
So 13.10. 11:00 Uhr - 16:00 Uhr
Di 15.10. 09:00 Uhr - 17:00 Uhr 
Mi 16.10. 09:00 Uhr - 17:00 Uhr 
Do 17.10. 11:00 Uhr - 19:00 Uhr 
Fr 18.10. 09:00 Uhr - 14:00 Uhr 
Mo 21.10. 09:00 Uhr - 17:00 Uhr 
Di 22.10. 09:00 Uhr - 17:00 Uhr 
Mi 23.10. 11:00 Uhr - 19:00 Uhr
Do 24.10. 11:00 Uhr - 19:00 Uhr 
Mo 28.10. 09:00 Uhr - 17:00 Uhr 
Di 29.10. 09:00 Uhr - 17:00 Uhr 
Mi 30.10. 09:00 Uhr - 17:00 Uhr 
Do 31.10. 11:00 Uhr - 19:00 Uhr 
Sa 02.11. 11:00 Uhr - 16:00 Uhr 
Mo 04.11. 09:00 Uhr - 17:00 Uhr 
Di 05.11. 09:00 Uhr - 17:00 Uhr 
Mi 06.11. 09:00 Uhr - 17:00 Uhr 
Do 07.11. 11:00 Uhr - 19:00 Uhr

temporary (art)

Graffitti, Skulpturen, Aktionskunst

Zeitgenössische Kunst, die sich den Techniken der Streetart bedient. Kunst aus und für den öffentlichen Raum. Bertram Maria Keller, Daniel Schweizer und Marc Vitry zeigen die Material- und Themenvielfalt von Streetart und verwandten Kunstformen. Das großformatige, am 6. September in einem Live-Painting entstandene Werk von Daniel Schweizer ergänzt die Ausstellung.

Marc Vitry

„Polymorph, impulsiv und intuitiv“: Mit diesen drei Attributen kann man die Arbeiten des jungen Künstlers Marc Vitry beschreiben. Marc Vitry arbeitet auf den verschiedensten Untergründen wie Holzplatten, Tischen und Leinwänden. Mit Acryl, Spraydosen und Graffiti-Marker entstehen Werke, die Anleihen an Hip-Hop, Techno und Alternative Rock nehmen und in die Werke einfließen.
Seine Kunst spiegelt seine Persönlichkeit und die Themen, die ihn bewegen, wider; verdeutlicht durch die Imperfektion der Form und die Farbgebung der Werke. Außerdem gründete der in Friedrichshafen lebende Künstler gemeinsam mit Max Sohm vor einigen Jahren ein Kollektiv für kunstbegeisterte junge Menschen: die „Kunstfreiheit."
Die Ausstellung ist vom 13. bis 29. September wie folgt geöffnet: 14., 15., 21., 22.,28. Und 29. September, jeweils von 14 bis 18 Uhr. Vorabgeschmack mit Live-Graffiti-Action von Daniel Schweizer am 6. September, 19 Uhr feat. SHAPE II.

Bertram Maria Keller bmk ?

Er nennt sich kurz und bündig bmk? und legt Wert auf den Stern, der auf allen seinen Werken prangt. Bertram Maria Keller ist notorischer Kunsttäter aus Leidenschaft. Er selbst nennt sich Aktionskünstler und versucht immer wieder auf subversive Weise mitleidenschaftlicher Energie den bestehenden Kunstkonsens auf die Probe zu stellen. ARTbmk? ist sein Label.
In seinen Bildern sind es oft Frauen, die für Ihn die Kunst schlechthin verkörpern: formvollendet, sinnlich und eine post-feministische Kampfansage an Dogmen und Konformismus. Zuletzt sah man ihn mit seinen ambitionierten Kunstprojekten HOPE und WONDERLAND, bei denen er mit Flüchtlingen und Allgäuer Künstlern nicht nur ausstellte, sondern das Gesamt-Projekt organisierte und kuratierte. In seinen neuen Werken geht er zurück zu seinen Wurzeln:  Comics.

Die Ausstellung ist vom 13. bis 29. September wie folgt geöffnet: 14., 15., 21., 22.,28. Und 29. September, jeweils von 14 bis 18 Uhr. Vorabgeschmack mit Live-Graffiti-Action von Daniel Schweizer am 6. September, 19 Uhr feat. SHAPE II.

Live-Painting

 

Wer Daniel Schweizer alias SHAPE II vorab live bei der Arbeit sehen möchte, ist am 6. September, um 19.30 herzlich zum Live-Painting im Innenhof des Kulturhauses Caserne eingeladen.

Ausstellungszeitraum: 13. bis 29.9.
 

Weitere Öffnungszeiten:

Fr 06.09. 19:30 Uhr Innenhof/Open-Air
Sa 14.09. 14 – 18 Uhr Kunsthaus Caserne
So 15.09. 14 – 18 Uhr Kunsthaus Caserne
Fr 20.09. 14 – 18 Uhr Kunsthaus Caserne
Sa 21.09. 14 – 18 Uhr Kunsthaus Caserne
So 22.09. 14 – 18 Uhr Kunsthaus Caserne
Fr 27.09. 14 – 18 Uhr Kunsthaus Caserne
Sa 28.09. 14 – 18 Uhr Kunsthaus Caserne
So 29.09. 14 – 18 Uhr Kunsthaus Caserne

big multimedia art room

„Segeltuch Bilder“ und Eisenskulpturen von Detlef Fellrath

Beginn: 19:30 Uhr | Einlass: 19:00 Uhr | Kunsthaus Caserne I Eintritt frei

Begrüßung: Brigitte Meßmer | Gespräch mit dem Künstler: Sylvio J.Godon

Detlef Fellrath, Maler, Bildhauer und Medienkünstler, hat die Staatliche Kunstakademie Düsseldorf absolviert und ist Mitglied im Künstlerbund Baden-Württemberg. Seine „Segeltuch Bilder“ sind größere Formate. Frei im Raum hängend bilden sie begehbare Bild-Räume.

Im Kunsthaus Caserne wird mehr zu sehen sein: Es empfängt einen ein Videofilm „mille foglie“, tausend Blätter: Lassen Sie sich überraschen! Und ein paar Schritte weiter das, was in einem Bild malerisch schon angelegt ist, ein „Klaviergewitter“, das man mit Tastenkombinationen auch selbst erzeugen kann.

Oder das Bild „Apollo Illusions“. Es wird zum „sprechenden Bild“, wenn beim Passieren eines bestimmten Raumpunktes per Mausklick eine Frauenstimme beginnt, es zu interpretieren. Die Wand- und Raum- füllenden Bilder führen den Betrachter in eine Welt von Phantasie, Humor und seltsamen Begegnungen wie in einem Traum. Skulpturen, die Teil einer Bildkomposition geworden sind, stehen auf einmal real im Raum und initiieren einen Wechsel von Illusion und Realität. Transparente Pavillons zeigen modellhaft die Erweiterung von Malerei und Plastik in ein zeitgemäßes Gesamtkunstwerk.

All dies soll nicht nur im kunstimmanenten Bereich verbleiben, sondern noch mehr ein Zusammenwirken aller kreativen Kräfte unserer Gesellschaft fördern.

www.defellrath.com

Weitere Infos unter www.defellrath.com

Die Ausstellung ist wie folgt geöffnet:

Sa 06.07. 14 – 18 Uhr

So 07.06. 14 – 18 Uhr

Fr 12.07. 14 – 18 Uhr

Sa 13.07. 14 – 18 Uhr

So 14.07. 14 – 18 Uhr

Fr 19.07. 14 – 18 Uhr

Sa 20.07. 14 – 18 Uhr

So 21.07. 14 – 18 Uhr

Der Künstler ist an den Ausstellungstagen anwesend und spricht mit Besuchern gern über seine Werke.

Im Dialog

Werke der Malerin Andrea Josefine Lohrmann

Kunsthaus Caserne (ehemals Plattform 3/3) I Eintritt frei
Vernissage: 19:30 Uhr I Klangperformance: Joe Laemmle I Laudatio: Sylvio J. Godon

Mehrschichtig im materiellen wie im übertragenen Sinn sind Andrea Josefine Lohrmanns Bilder, Inspirationen in Farben und Formen. Die Werke sollen den Betrachter berühren, ja auf mystische Weise als eine Ästhetik der Stille. Denn sie entziehen sich ganz und gar einer rationalen Sichtweise, da sie dem Auge keinen gegenständlichen Halt bieten. Die in Lindau lebende Künstlerin malt in Acryl/Mischtechnik. Sie kann zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland vorweisen.
Ihr malerisches Rüstzeug hat sich die Kreativtherapeutin an Kunstakademien und in Kunstseminaren geholt. Sie war viele Jahre mit Galerie und Atelier in Ulm vertreten. Zur Vernissage werden Sounds von Joe Laemmle zu hören sein. Der Ravensburger Schlagzeuger will an dem Abend mit einer Klangperformance in den Dialog zu den ausgestellten Arbeiten kommen.

Die Ausstellung im Kunsthaus Caserne ist vom 07.06. bis 30.06.2019 zu sehen. Die Öffnungszeiten sind Fr., Sa., So. 14-18 Uhr. Die Künstlerin wird in der Galerie wie folgt anwesend sein und lädt zum Gespräch ein: am 10., 16. und 30. Juni.

 

Aschaeh Khodabakhshi: Konnektiv

Gemälde, Skulpturen und eine interaktive Musikprojektion

Gezeigt werden Gemälde und Skulpturen der in Ravensburg lebenden Künstlerin und Fotografin Aschaeh Kodabakhshi zum Thema „Konnektiv“. Die Ausstellungseröffnung wird begleitet von einer interaktiven Musikprojektion, bespielt von dem Pianisten, Tontechniker und Singer Songwriter Dominik Blöchl aus Bodnegg und Aschaeh Khodabakhshi (Midi Steuerung).
Kunst ist für Aschaeh Kodabakhshi ein Kommunikations- und Ausdrucksmittel, das die Freiheit feiert, und ein Spielfeld der unbegrenzten Möglichkeiten. Aber auch eine Art der Informationsübertragung, die über unsere fünf Sinne hinausgeht. „Es geht mir nicht darum, etwas individuell Persönliches zum Ausdruck zu bringen. Ich sehe das Ganze eher aus einer forschenden Seite, das durch seine Weise neue Impulse anregt“, sagt sie.
In der interaktiven Musikprojektion (Videos auf Vimeo: „Konnektiv”) verbindet ein intuitiv gespielter Ton einen Punkt mit einem anderen. Mehrere Töne bilden ein lebendiges Netzwerk, das wächst, zerfällt, neu entsteht und nur in einem Moment, im Jetzt vorhanden ist. Die improvisierte Melodie ist ein Abbild eines individuellen aktuellen Zustandes. Töne werden interaktiv visualisiert und bilden das Konnektiv ab.

Die Ausstellung ist vom 10. bis 26. Mai zu sehen. Die Öffnungszeiten sind Fr., Sa., So. 14-18 Uhr.

Veranstalter: Kulturhaus Caserne gGmbH | Tel. 07541 371 661 | www.kulturhaus-caserne.de

Zwischen Licht und Schatten

Fr 12.04.19

Menschenbilder des jungen Fotografen Alwin Maigler

Beginn: 19:30 Uhr | Galerie im Kulturhaus | Laudatio: Lena Reiner | Eintritt frei

Der ambitionierte junge Fotograf Alwin Maigler aus Riedlingen zeigt in großen Formaten einen Querschnitt aus seiner Arbeit. Er hat sich vor allem auf Portrait-, Mode- und Fine Art-Fotografie spezialisiert. In dieser ersten unter der Regie der Kulturhaus Caserne gGmbH kuratierten Ausstellung hält die Menschenfotografin Lena Reiner aus Friedrichshafen die Laudatio auf den Künstler. Sie gehört dem Künstlerkreis an, der das neue Ausstellungsprogramm betreut. Für Maigler ist jedes Bild ein Geschenk, das die Interaktion zwischen Subjekt und Fotograf festhält. „Um ein gutes Portrait zu schießen, muss man in erster Linie eine Verbindung zum Gegenüber aufbauen. Genau darin liegt die Herausforderung.“ Maigler arbeitet vorwiegend mit natürlichem Licht und reduziert die Nachbearbeitung auf ein Minimum, um die Portraits so authentisch wie möglich zu halten. Viele seiner Strecken wurden bereits von Magazinen in Mailand, Paris oder New York veröffentlicht. Die Menschen auf seinen Bildern kommen von Nah und Fern, aus Süddeutschland und dem Rest der Welt. Eine klassische Ausbildung zum Fotografen hat der 22-Jährige nicht absolviert. Allerdings hat er ein paar Jahre als freier Assistent für namenhafte Fotografen gearbeitet.

Die Ausstellung ist vom 12. bis 28. April zu sehen. Die Öffnungszeiten sind Fr., Sa., So. 14-18 Uhr. Veranstalter: Kulturhaus Caserne gGmbH | Tel. 07541 371 661 | www.kulturhaus-caserne.de

ONE THOUSAND COLORS

Ausstellung zum Weltfrauentag und Kunstfreitag

Vernissage Freitag 08.03.19, Laudatio: Barbara Reil – Kunsthistorikerin, Museum Lindau

ONE THOUSAND COLORS

Ausstellung zum Weltfrauentag und Kunstfreitag

Beginn: 20:30 Uhr | Galerie im Kulturhaus / Plattform 3 / 3 | Eintritt frei

Zum Weltfrauentag und Kunstfreitag zeigt die Galerie im Kulturhaus Plattform 3 / 3 in Friedrichshafen in der Ausstellung „One Thousand Colors“ die Bilder zweier Powerfrauen: Carla Chlebarov und Alma Göring.

Die Vernissage der von Erika Lohner kuratierten Ausstellung ist am Kunstfreitag, 8. März 2019, um 20:30 Uhr. Die Laudatio hält die Leiterin des Stadtmuseums Lindau, Barbara Reil. Zur Midissage und zu Gesprächen mit den Künstlerinnen laden wir am Sonntag, 17. März, von 14 bis 18 Uhr ein.

Carla Chlebarov und Alma Göring sind mit dem Abstrakten Expressionismus verwurzelt. Chlebarov setzt Techniken mit Acryl, Pigmenten und Öl ein, Göring mit Acryl und Pigmenten. Carla Chlebarov absolvierte ihr Studium der Malerei „Grafik und Gestaltung von Räumen, insbesondere Kulträumen“ an der Akademie der Bildenden Künste München. Sie war Assistentin von Prof. Hermann Nitsch (Gestische Malerei/Aktionsmalerei). Sie kann zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland vorweisen

Alma Goering kam spät zur Malerei. Nach Akademiebesuchen traf sie 2013 auf Jerry Zeniuk, Farbfeldmaler und ehemals Professor der Akademie der Bildenden Künste München, der ihre Malerei mit prägte. In Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen wurden ihre Bilder mit großem Erfolg im süddeutschen Raum gezeigt.

Die Ausstellung ist vom 08.03. bis 24.03.2019 zu sehen. Die Öffnungszeiten sind Fr., Sa., So. 14-18 Uhr. Veranstalter: Kulturhaus Caserne

Kulturhaus Caserne

Ausstellungsraum der Kulturhaus Caserne gGmbH
(ehemals Galerie Plattform 3/3)

Das Team vom Kunsthaus Caserne (ehemals Plattform 3/3), von links: Brigitte Meßmer (Künstlerin und Lehrerin), Natascha (freischaffende Künstlerin und Grafikerin), Lena Reiner (Künstlerin), Carla Chlebarov (Künstlerin, assoziiertes Mitglied)), Billy Contreras (Künstler, Kurator, ZU-Student, Kulturmanagement) und hinten an der Säule, Sylvio J. Godon (Koordinator der Galeriearbeit). Foto: Lena Reiner

Das Kunsthaus Caserne (ehemals Plattform 3/3) wird seit Jahresbeginn 2019 unter dem Dach der Kulturhaus Caserne gGmbH weiterbetrieben. Ansprechpartner für die Galerie und Koordinator der Galeriearbeit ist Sylvio J. Godon, im Kulturhaus verantwortlich für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Ein Team engagierter und ehrenamtlich arbeitender Kunstinteressierter und er haben in den vergangenen Monaten ein neues und vielseitiges Programm für 2019 zusammengestellt, das mit der Ausstellung „Licht und Schatten“ des Fotografen Alwin Maigler aus Riedlingen vom 12. bis 28. April einen viel beachteten Auftakt und mit der Ausstellung „Konnektiv“ von Aschaeh Khodabakhshi eine ebenso viel beachte Fortsetzung hatte.

Programm im Kunsthaus Caserne 2019:

    •    Andrea Lohrmann (Malerei) 7. bis 30. Juni
    •    Detlef Fellrath (Installation) 5. bis 21. Juli)
    •    Marc Vitry/Daniel Schweizer (Street Art/Graffitti) 13. bis 29. September
    •    Nana Dix (Malerei/Kollagen), zum 50. Todestag von Otto Dix) 3. bis 25. Oktober
    •    Brigitte Meßmer (Malerei) 8. bis 17. November
    •    30 Jahre Kinderrechte/UN-Kinderrechtskonvention (7 Künstler, alle Genres) 20. November bis 8. Dezember

Bewerbungen sowie Fragen und Anregungen zur Galeriearbeit an: s.godon@kulturhaus-caserne.de.

Vernissagen finden immer am Freitag, 19.30 Uhr statt. Die Ausstellung ist dann für zwei bis drei Wochen (jeweils freitags, samstags und sonntags) von 14 bis 18 Uhr geöffnet und muss vom ausstellenden Künstler selbst betreut werden.

Raumbeschreibung

 

 

 

Lageplan

Kunsthaus Caserne
(ehemals Plattform 3/3)
Fallenbrunnen 17
88045 Friedrichshafen

Ansprechpartner
Sylvio J. Godon
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Koordinator der Galerie
s.godon@kulturhaus-caserne.de

Kulturhaus Caserne gGmbH
Fallenbrunnen 17
88045 Friedrichshafen
Telefon: 07541 / 37 16 61

Mobil: 0151 / 29 80 23 77
www.kulturhaus-caserne.de

 

 

Kontakt

Kunsthaus Caserne
Fallenbrunnen
88045 Friedrichshafen

Ansprechpartner: Sylvio J. Godon
E-Mail: s.godon@kulturhaus-caserne.de

 

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