Zur Corona-Situation

Die Kulturhaus Caserne gGmbH nimmt infolge der Corona bedingten Lockerungen für die Öffnung von Museen und Galerien ihren Betrieb  wieder auf.

Wir halten Euch an dieser Stelle über den Galeriebetrieb auf dem Laufenden. Wir wünschen allen gute Gesundheit!

Euer Galeriekreis Kunsthaus Caserne

Aktuelle Ausstellung

Ausstellung Stephanie von Hoyos „immer wieder Papier“

Fr 24.07.2020

19:30 Uhr | Kunsthaus Caserne | Vernissage

Eintritt frei

Einlass: 19:00 Uhr

24. Juli – 02. August

Stephanie von Hoyos zeigt ihre vielfältigen Arbeiten auf Papier aus den vergangenen sieben Jahren, die mehr als ihre Leinwandarbeiten Entwicklung und Wege in ihrer Suche nach einer künstlerischen Aussage dokumentieren. Die Möglichkeiten und Wandelbarkeit dieses Materials sind für sie die Stimulation, sich auf die künstlerische Arbeit einzulassen. So entstehen spontane Arbeiten auf allen möglichen Papieren -Packpapier, übereinander verleimte Papiere, Pergamentpapier, eingefärbte Blätter, collagierte Blätter, schweres Kulissenpapier – unterschiedlicher Größen. Die Arbeiten sind durch Einsatz von wiederkehrenden Zeichen geprägt – Haus, Kreis, Ellipse, Boot, Leiter –, die durch starke Pinselstriche, Kreide oder Bleistift aufgetragen werden. Farben unterstützen, verdecken oder unterstreichen das Zeichnerische. Die leichte Verfügbarkeit von Papier erlaubt ihr die Freiheit, rasch und kraftvoll oft seriell aus der Intuition zu arbeiten. So entstehen ein Vielzahl von Arbeiten, oft Versuche, auch Irrwege, eine Manifestation eines künstlerischen Weges über die vergangenen sieben Jahre.

Stephanie von Hoyos hat sich autodidaktisch zur bildenden Künstlerin ausgebildet. Sie ist Vorsitzende des Kunstvereins Wasserburg, Mitglied im BBK Allgäu Schwaben Süd und Mitglied der Künstlervereinigung Fürstenfeldbruck.

Vernissage Freitag, 24. Juli 2020, Einlass: 19 Uhr, Einführung: 19.30 Uhr im Freien vor der Galerie

Galerieöffnungszeiten: 25.07., 26.07., 01.08.und 02.08., jeweils von 14 bis 18 Uhr. Die Künstlerin ist anwesend. Um Einhaltung der Corona bedingten Regeln. Der Eintritt ist frei.

Weitere Aufführtermine:Sa 25.07. 14 – 18 UhrKunsthaus CaserneSo 26.07. 14 – 18 UhrKunsthaus CaserneSa 01.08. 14 – 18 UhrKunsthaus CaserneSo 02.08. 14 – 18 UhrKunsthaus Caserne

Vergangene Ausstellungen

Ausstellung Christine Koch „go ahead – erlaubnis“

Das Kulturhaus Caserne lädt am Samstag, 11. Juli, um 14 Uhr zur Eröffnung der Ausstellung „go ahead – erlaubnis“ ein. Die Künstlerin Christine Koch zeigt in der Galerie Kunsthaus Caserne ihre neuesten Arbeiten.

„Und immer geht es um Schritte, die wir uns erlauben, von etwas weg, auf etwas zu, um etwas herum, in etwas hinein“, sagt die Künstlerin. In Schrift, Bild, Zeichen und Objekten erforscht Christine Koch innere und äußere Bewegung. Welche Formen nimmt Gehen an? Gehen wir mit den Füßen oder im Kopf? Hängen oder stehen wir auf der Erde? Es sind zu Bild gewordene Gedanken um Körperlichkeit, Nähe, Distanz, Freundschaft und Fremde. Botschaften aus einem Bewusstsein jenseits und mitten im Alltag. Zweimal wird im Rahmen der Ausstellung eine kurze Performance der Künstlerin zu sehen sein, die unter dem Leitmotiv „mit allem drum und dran“ steht. Und zwar an den Sonntagen, 12. und 19. Juli, jeweils um 14 Uhr.

Christine Koch, in Irsee/Allgäu geboren und aufgewachsen, absolvierte eine Holzbildhauerausbildung bevor sie in Berlin Bildende Kunst und Kunsterziehung studierte (Meisterschülerin bei M. Schoenholtz). Ausstellungen, Reisen und Arbeitsaufenthalte führten sie u.a. nach Lappland, Italien, USA, Tibet und Japan, deren Kultur und Arbeitsweise spezifische Einflüsse in ihrem Schaffen hinterließen. Seit 2008 lebt und arbeitet sie am Bodensee.

Die Künstlerin ist anwesend und wird Besucher auf Wunsch persönlich in und durch die Ausstellung führen. Näheres unter www.christinekoch-art.com

Info: Die Ausstellung in der Galerie im Kunsthaus Caserne ist wie folgt geöffnet: am Samstag, 11., und Sonntag, 12. Juli, sowie am Samstag, 18., und Sonntag, 19. Juli, jeweils von 14 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Performance „mit allem drum und dran“ an den Sonntagen, 12. und 19. Juli, jeweils um 14 Uhr.

Näheres unter www.christinekoch-art.com

30. Mai – 28. Juni 2020 – Margit Hartnagel – Die Fülle des Nichts

Sa / So – 14 bis 18 Uhr
Friedrichshafen – Fallenbrunnen 17

Leere und Fülle, zwei Begriffe, die konträr scheinen und doch wie alles Gegensätzliche, sich bedingen. Über viele Jahre hat Margit Hartnagel (Kulturförderpreis der Stadt Friedrichshafen 2004) die Möglichkeit eines leeren Bildes erforscht. Am Wendepunkt ihrer Malerei transformiert die Leere des Bildraumes zugunsten einer unglaublichen Fülle. Der Bildraum, der bisher auf ein jenseitiges oder inneres Licht ausgerichtet war und wie ein Tor zu einer anderen Dimension einlud, springt einen nun an, hüpft, explodiert, mutig, frech, spielerisch, farbig, freudig, lustvoll, unvollkommen virtuos und voller Leichtigkeit. Zu sehen sind ihre neuesten Werke auf Aquarellpapier oder Marmor-Kasein Grundierung, gemalt mit Pigmenten in Weihrauchmilch, sowie Objekte aus geöltem und genähtem Seidenpapier, die „Lightspaces“. Ihr Studium der Malerei absolvierte die in Ravensburg geborene Künstlerin an der Wiener Akademie der Bildenden Künste und das Studium der Raumkunst an der Universität für Angewandte Kunst, ebenfalls in Wien. „In meiner Arbeit geht es mir um Farbe, Licht und Raum“, sagt die Künstlerin. Performance „Hülle & Fülle“ Sonntag, 14. Juni zusammen mit der Sprachkünstlerin Elisabeth Burkart, jeweils um 15 und 17 Uhr, im Spiegelsaal.

 

Rückblick Ausstellung Maatkare

Dankeschön  von Herzen

Es war mir eine großes Freude in der Caserne auszustellen! Die Caserne bot die passenden Räumlichkeiten, wo ich meine Kunst in meiner Heimat nach einigen internationalen Ausstellung zeigen durfte. Die Ausstellung war sehr beliebt und bei allen Öffnungszeiten gut besucht. Es war mir eine so große Freude, Freunde, Bekannte und auch Familie empfangen zu dürfen, die sonst noch nie die Möglichkeit hatten, meine Kunstwerke in Original zu betrachten, zu erspüren.

Höhepunkt war die Erschaffung einer lebendigen Textilskulptur im Tanz-Duett während der Finissage, die einige Zuschauer so sehr berührte, dass sie den Tränen nahe kamen. Ich bin dankbar, in der Heimat erneut erfahren zu haben, dass meine Kunst bewegt, den Besuchern Freude und Begeisterung bringt, und heilende Schwingungen transportiert. 

Ich danke der Organisation und dem großen Engagement der Mitarbeiter des Caserne-Teams von ganzem Herzen.

Motiviert und voller neuem Tatendrang nehme ich die vielen wunderbaren Retouren und Glückwünsche mit auf meinen weiteren Weg und sage, bis ganz bald - gerne wieder Kulturhaus Caserne!

Magdalena (Maatkare) Emser
www.magdalenamaatkare.com
@magdalenamaatkare

Post vom Künstlerkollektiv "wirkwerkstatt" in Lindau

Die jungen Künstler der "wirkwerkstatt" aus Lindau, deren Ausstellung "Antrieb(s)los Lachend in die Kettensäge laufen" eigentlich bei uns in der Galerie im Kunsthaus Caserne seit dem 8. Mai zu sehen sein sollte und die infolge von Corona abgesagt werden musste, haben uns geschrieben und Bilder geschickt, die wir unseren Besuchern und allen Kunstfreunden*Innen nicht vorenthalten wollen:
 
"Komische Zeit und komischer Titel den wir gewählt haben. Sehr passend zur jetzigen Situation. Alles fühlt sich normal an, aber immer wieder kommt das surreale Gefühl, welches das „normale“ zunichte macht. Die Situation, in der wir leben, erzählt gerade eine Geschichte, wie wir sie uns nicht hätten vorstellen können oder wollten.
 
 Auch an uns geht die Situation nicht Spurlos vorbei. Ludwig Maier macht das Beste aus der Situation und beschäftigt sich im Kreise der Familie in eigenen Garten und der mit der „gewonnenen Zeit“ zu einem prachtvollen Ort heranwächst. 
 
Kopf aus dem Sand und weiter machen. Wir werden auch das hinter uns bringen und vielleicht wird es danach sogar besser als zuvor!"
 
Michi Güntner, Ludwig Maier und Janis Weidner vom jungen Künstlerkollektiv „wirkwerkstatt“ aus Lindau

Diese Ausstellungen sind abgesagt

Abgesagt: Ausstellung Künstlerkollektiv „wirkwerkstatt“

Freitag 08. MAI
20:00

Antrieb(s)los
Lachend in die Kettensäge laufen.

Michi Güntner, Ludwig Maier und Janis Weidner vom jungen Künstlerkollektiv „wirkwerkstatt“ aus Lindau sind in verschiedensten Medien zu Hause. Ihr Repertoire reicht von Fotografie über klassische Malerei bis hin zu textilen Werken und digitalen Arbeiten der Crypto-Kunst. Digitalisierung: Beschleunigung, Nachhaltigkeit: Sie widmen sich in ihren Werken den Widrigkeiten und vielen Fragezeichen unserer Zeit.

Bildunterschrift: „Fuggi“ (125 x 185 cm), gemeinsames Werk von Michi Güntner, Ludwig Maier und Janis Weidner Acrylfarbe auf Leinwand, wirkwerksatt 2019

Abgesagt! Ausstellung – Jeremias Heppeler – „spürst du nicht die pyroklastischen ströme“

Video und Statement zur Absage der Ausstellung von Jeremias Heppeler

Es schmerzt, dass aktuell unzählige Kunst- und Kulturprojekte der Krise zum Opfer fallen. Auch meine geplante und weit fortgeschritten vorbereitete Ausstellung "spürst du ich die pyroklastischen ströme" kann leider nicht stattfinden. Die Ausstellung wäre eine intermediale Auseinandersetzung mit "dem anderen" und den Kräften der Natur gewesen - leider erleben wir das gerade alle im echten Leben und abseits der Kunst. Nichtsdestotrotz war es immer zentrale Aufgabe der Kunst, auf neue Umstände zu reagieren. Deshalb freu ich mich, dass ich Ihnen die Videoarbeit "die anderen" zumindest auf digitalen Wege aufzeigen kann... Viel Spaß damit. Eine Art digitale Ausstellung finden Sie auf meiner Homepage www.jeremiasheppeler.de. Vielen Dank!

Jeremias Heppeler zeigt Momente des Dazwischen in Film, Text, Bild und Sound

„spürst du nicht die pyroklastischen ströme“

Ausstellung 17. April bis 26. April

Vernissage am 17. April 20 Uhr | Kulturhaus Caserne | Eintritt frei

In seinem Ausstellungsprojekt beschwört Jeremias Heppeler eine Art digitales Pompeii und setzt sich dabei in Gemälden, Filmen, Text und Musik mit Diskursen wie Avataren, Anonymität und Glitchen auseinander. Heppeler setzt die anhaltende digitale Revolution mit einen pyroklastischen Glitch gleich, der jedwede Form von Menschsein im digitalen Diskurs in Sekundenschnelle transformieren kann. Der pyroklastischer Strom wird zur post-digitalen Sintflut, zum fantastischen, aber auch gefährlichen Narrativ.

Jeremias Heppeler (Jahrgang 1989) lebt und arbeitet im Donautal. Er ist Preisträger des Förderpreis für junge Kunst der Stadt Konstanz, Stipendiat der Sommerakademie Venedig und wurde mit dem Motion Picture 2.0 Award des ZKM Karlsruhe ausgezeichnet. Neben zahlreichen Ausstellung und Projekten in Süddeutschland hat Heppeler internationale Projekte umgesetzt: 2018 zeigte Einzelausstellungen in der Schweiz („am eigenen leib“ im Kunstraum Kreuzlingen) und in China („wasser“ am Suzhou Institut of Art and Design). Für die Filmprojekte „Die Stadt der vergessenen Kinder“ und „Dieter Meiers Rinderfarm“ reiste er in die Mongolei und nach Argentinien. Jeremias Heppeler bezeichnet sich selbst als intermedialer Künstler, der Medien (in seinem Fall Musik, Malerei, Text und Film) konsequent auf der Suche nach neuen Blickwinkeln verw(m)ischt. Er arbeitet oft mit seinem Vater Christof zusammen, mit dem er auch die Eröffnungsperformance in Form einer TextSoundSkultpur bestreiten wird.

Abgesagt! Ausstellung – Organic – Natascha Maier

Aufgrund der aktuellen Situation musste meine Ausstellung „organic“ verschoben werden. Zusammen mit Antonio Zecca habe ich meine Werke um eine Videoperformance erweitert und diese in den Räumen der Galerie des Kunsthaus in der Caserne vor leeren Wänden inszeniert. Unter folgendem Link ist es zu sehen:
 
 
oder ihr folgt mir auf Instagram @natascha_maier_artrules
 
Darüber hinaus möchte ich eine Spendenaktion ins Leben rufen. Unter https://natascha-maier-art.tumblr.com findet ihr 34 Aquarelle, diese könnt ihr pro Stück für 100 € erwerben. Falls ihr Interesse habt gebt mir bitte einfach die jeweilige Nummer und eure Adresse durch. 80 Prozent davon gehen an das Deutsche Rote Kreuz #füreinander. Wer dazu eine Spendenbescheinigung braucht, erklärt sich mit der Weitergabe seiner Adresse beim DRK bereit.



Collagen und Installation

Die Künstlerin, Autorin und Grafikdesignerin Natascha Maier aus Friedrichshafen zeigt in der Galerie Kunsthaus Caserne ihren Collagen-Zyklus „organic“. Feingliedrige und feinfühlige Arbeiten aus Papier, Organischem und Plastik, zwischen Vorhandenem und Neuerschaffung. Darunter die Installation "organic housing", die sich auf die Sinnesorganebezieht und das Haus als Haut versteht, dass größte Sinnesorgan des Menschen,  über welches zum Beispiel Druck, Temperatur und Schmerz wahrgenommen wird. Das Sujet bewegt sich zwischen Vergänglichkeit und Auferstehung undwirft die Frage auf „Was ist organisch?“  Die aktuellen Werke weisen unterschiedliche Schichten auf. Durch diese und den ambivalenten Materialmix entsteht eine Tiefe in ihren Bildern, die zur Reflexion und Kontemplation auffordert. Gegenstände fallen aus dem Kontext, werden neu sortiert. Ein Dialog, zwischen Naturelementen in grafischen Rastern und teilweise unvergänglichen Materialien mit einer hohen Halbwertszeit entsteht.

Laudatio: Dr. Johann-Peter Regelmann

Kunsthaus in der Caserne
Einlass: 19:30 Uhr | Kunsthaus Caserne | Eintritt frei

Öffnungszeiten: am 27.03., 28.03., 29.03., 03.04., 04.04. und 05.04.20, jeweils 14 bis 18 Uhr.

Vernissage Ausstellung „Frau. Mensch! Mama?“ am 06.03.20

Kunst-Freitag Friedrichshafen auch im Kulturhaus Caserne! Die Galerie Kunsthaus Caserne lädt am Freitag, 6. März, um 20:30 Uhr zur Vernissage der Ausstellung „Frau. Mensch! Mama?“ ein (Einlass 20:00 Uhr). Die Künstlerinnen Vivian Clausen (Malerei) und Lena Reiner (Fotografie) zeigen anlässlich des internationalen Frauentags (8. März) ihre Werke.

Die Künstlerinnen haben bei einem Gespräch festgestellt, dass sie sich mit vielen ähnlichen Themen künstlerisch auseinandersetzen. So entstand die Idee, gemeinsam eine Ausstellung zu realisieren.

Was macht frau aus? Wie definiert sich frau? Wie wichtig ist das biologische Geschlecht? Wie viel einer Frau macht ihre Gebärfähigkeit aus? Wie gleichberechtigt sind Frauen heute? Und was unterscheidet eine Frau von anderen Geschlechtern, wo ist der Übergang fließend?

Lena Reiner, freie Fotografin und Journalistin, hat im Vorfeld Interviews mit Frauen geführt: zu Geburt, zur Frauenrolle, zu Sexismus... oder auch dazu, sich vom Frausein nicht einschränken lassen zu wollen. So ist eine Frau Teil der Ausstellung, die sich bereits in jungen Jahren sterilisieren lassen hat. Fotografie und Texte machen diesen Teil der Ausstellung aus.

Vivian Clausen hat ihre Sicht auf das Frau-sein immer wieder auf die Probe gestellt und neuen Perspektiven Raum gegeben. Als freie Künstlerin reiste sie mehrere Jahre an entlegene Orte, wo sie die kulturellen Muster, in denen sie notwendigerweise sich als junge Frau wiederfand, malend verarbeitete.

„Unterschiedliche Kulturen haben ihre jeweils eigenen Narrative zur tieferen Natur unseres Wesens. Sie für eine Weile einzunehmen und

auszudrücken kann mir die Möglichkeit eröffnen, Aspekte kommunizierbar zu machen, deren So-sein immer vage im Raum stand, für die es aber keine inneren Worte oder Bilder gab”, fasst Clausen ihre Erfahrungen zusammen. „Mein Einfinden in die Rolle Mutter hat dann noch einmal alles völlig neu geordnet."

In der aktuellen Ausstellung werden Gemälde gezeigt, die die Trennung zwischen Mann und Frau in Frage stellen. Sie weisen auf die Vielfalt hin, die uns innewohnt. Trotzdem spricht aus ihnen das intuitiven Erfassen einer Feminität, deren Ergründung ein offener Raum für Dialog wird.

Galerie Kunsthaus in der Caserne Einlass: 20:00 Uhr | Kunsthaus Caserne | Eintritt frei Öffnungszeiten: am 07.03., 08.03., 14.03., 15.03., 21.03., 22.03., jeweils 14 bis 18 Uhr.

Der Stoff aus dem Träume sind – Vernissage Fr 14.02.20

Malerei mit WaxPrintStoff – Magdalena Maatkare

Info: Der Eintritt ist frei. Die Ausstellung ist wie folgt geöffnet: 15. und 16.Februar sowie 22. und 23.Februar, jeweils 14 bis 18 Uhr. 29.Ferbuar: Finissage mit Live-Performance „Textile-A-Life“ der Tänzerin Ana Morales, 19 Uhr (Einlass 18 Uhr). Mehr zur Künstlerin unter www.magdalenamaatkare.com

Das Kulturhaus Caserne lädt am kommenden Freitag, 14. Februar, um 19:00 Uhr (Einlass: 18:30 Uhr) zur Vernissage der Ausstellung „Der Stoff aus dem Träume sind“ in die Galerie Kunsthaus Caserne ein. Die aus Langenargen stammende und in Berlin lebende junge Künstlerin Magdalena Maatkare, geborene Emser, zeigt, inspiriert vom Traumstoff Westafrikas, Malerei mit WaxPrintStoff. Die Laudatio hält Ulrich Fentzloff.

Träume scheinen aus einer raum- und zeitlosen Welt zu kommen, aus der in einem ständigen Schöpfungsprozess unsere Realität hervorgeht. Magdalena Maatkare erfährt sich in ihrem Schaffensprozess als eine Empfängerin dieses spirituellen Gewebes und webt ihre Träume in Realität. Sie verbindet unzählige Stoffpartikel von Wax-Print-Stoffen aus Westafrika zu energetisch starken Farb- Explosionen.

Inspiriert von dem Traum-Stoff Westafrikas und der kulturell bedeutsamen Motive der bunt bedruckten Baumwollstoffe der dortigen Kleidung, lässt die Künstlerin diese - zur westafrikanischen visuellen Kommunikation beitragende - Textil-Motivik in unserem westlichen Zeit-Raum in neuem Licht erscheinen.

So schwingen Maatkares Textil-Collagen nicht nur als einzigartige verstofflichte Traum-Einheiten, sondern auch als Kreaturen und Medien, die den Betrachter eine bewusstseinserweiternde Ebene erfahren lassen.

Nach Ausstellungen in Lyon, Paris, Dakar und Berlin widmet die Künstlerin diese Ausstellung dem Thema ‚Träume’ und freut sich, in ihrer Heimat ihre Arbeiten zeigen zu dürfen.

Höhepunkt der Finissage am Samstag, 29. Februar um 19 Uhr (Einlass 18 Uhr) ist die Live-Performance „Textile-A-Life“ mit der

Tänzerin Ana Morales, in der die Künstlerin eine lebende Textil-Skulptur erschafft.

Bild 1 (links): Textil-Collage „Invision“. Foto: Philipp Fussenegger

Bild 2 (rechts): Die Künstlerin Magdalena Maatkare in ihrer Werkstatt. Foto: Philipp Fussenegger

Xavier Tavera : Borderlands | Vernissage Fr. 31.01.20

Laudatio: Felicia Glidden

„Um die aktuellen politischen Probleme in Bezug auf Einwanderung, Rasse und Identität zu verstehen, reiste ich an die Südgrenze, um die Ästhetik der Grenzlandschaft zu dokumentieren. Trocken und zerklüftet ist die Landschaft durch eine künstliche Narbe geteilt, die sich von Westen nach Osten entlang des Kontinents durch die Topographie schlängelt.

Der politische Charakter dieser offenen Wunde materialisiert sich in einer Mauer mit Gefühlen von Nationalismus, Protektionismus und Absurdität. Das Grenzland ist die Darstellung einer Region, die jemand anderem gehört, ein Stück Land, das uns gleichzeitig anzieht und abstößt. Für die einen ist das Grenzland das Ziel, für die anderen ist die Region die Heimat.“ Xavier Tavera

Nach dem Umzug von Mexiko-Stadt in die Vereinigten Staaten lernte Xavier
Tavera, wie es sich anfühlt, Teil einer Subkultur zu sein - der Einwanderergemeinschaft. Der Entfremdung unterworfen, hat den Fokus seiner Fotografien verändert, um das Leben derjenigen zu teilen, die an den Rand gedrängt werden. Mehr unter: xaviertavera.com

Die Ausstellung ist vom 31. Januar bis 9. Februar. Öffnungszeiten sind Fr., Sa., So. 14-18 Uhr. Veranstalter: Kunsthaus Caserne im Kulturhaus Caserne.

Felicia Glidden „Impression / Abdruck“

Vernissage Fr 17.01.20

Einführung: Katrin Seglitz | Musik: Alain Wozniak
Beginn: 19:30 Uhr | Einlass: 19 Uhr | Kunsthaus Caserne (ehemals Plattform 3/3) | Eintritt frei

Ob Video, Skulptur, Zeichnung oder Malerei, Felicia Gliddens aktuelle Arbeit beschäftigt sich mit Erinnerung, Archiven, Verlust, Verschwendung nach dem Konsum (vor allem Plastik) und Gier. Sie erforscht die Zusammenhänge; wie Menschen & Ereignisse auf uns abfärben; wie unsere Interaktionen mit anderen uns in kleiner oder großer Weise beeinflussen.

Sie arbeitet mit recycelten Materialien und zeichnet, malt, näht und vermittelt Eindrücke von weggeworfenen Gegenständen. Sie denkt über die Bilderzeugung und das Speichern und Staunen nach: Ist der Griff nach dem Bild, die Aufbewahrung von Archiven immer ein sinnloses Rennen gegen die Natur, die es zurücknimmt, formt, verblasst, zerstört?

Felicia Glidden, geboren 1966 in Minneapolis, lebt in Friedrichshafen. Sie hat in den USA, in Großbritannien und Deutschland ausgestellt. Ihre Arbeit wurde 2017 in die Whitney Biennale als Teil des Occupy Museums Debtfair Projekts aufgenommen. Sie arbeitet seit 1992 als freiberufliche Künstlerin und Kunstpädagogin.

Mehr unter feliciaglidden.com, katrin-seglitz.de, alainwozniak.com

Die Ausstellung ist vom 17. bis 26. Januar. Öffnungszeiten sind Fr., Sa., So. 14-18 Uhr. Veranstalter: Kunsthaus Caserne im Kulturhaus Caserne.

Bildunterschrift: Felicia Glidden, „Trashquilt Print Tête du Travers 4“ (detail) Öl und Tinte auf Papier, 275 x 150 cm, 2017.

Fr 22.11.2019 „30 Jahre Kinderrechte & Fridays for Future“

Plakate und Graffiti  von Jugendlichen aus der „Molke“ und der Graf-Soden-Gemeinschaftsschule

Kinderrechte sind Menschenrechte. Die UN, die Vereinten Nationen haben sie am 20. November 1989 als Kinderrechtskonvention verabschiedet. Das Übereinkommen über die Rechte des Kindes gehört zu den internationalen UN-Menschenrechtsverträgen.
Das Kunsthaus Caserne widmet der Konvention zum 30. Jahrestag eine Ausstellung, die aus vier Teilen besteht. Jugendliche im Jugendhaus Molke und Schüler der Graf-Soden Gemeinschaftsschule haben sich mit dem Thema „30 Jahre Kinderrechte" beschäftigt. Dabei sind Plakate und Graffitiarbeiten unter Anleitung von Daniel Schweizer und Brigitte Meßmer entstanden. Auch Plakate der Schülerdemonstationsbewegung „Friday for future“ werden zu sehen sein.
Sabine Braisch zeigt Kinderporträts und Figuren zum Thema „Kinderrechte“. Felicia Waldecker spürt in ihren Skulpturen „Spuren, die das Leben zeichnet“ nach. „Childhood never stops“ nennt Julia Lyadnova ihre Mixed-Media-Installation mit gefundenen Objekten zum Thema „Kindheit“ und „Schwarze Pädagogik“ (siehe auch die folgenden zwei Seiten).

Öffnungszeiten für alle vier Ausstellungen: 23., 24., 29. und 30. November sowie 1., 7. und 8. Dezember jeweils 14 bis 18 Uhr.
 

„Spuren, die das Leben zeichnet“
Skulpturen von Felicia Waldecker

Mit ihrer Skulpturen-Serie hat Felicia Waldecker 2016 begonnen. Köpfe und menschliche Züge haben sie schon immer bewegt, auch metaphorisch. Sie präsentiert Seelenzustände, die alle irgendwann durchleben, in Köpfen und Gesichtern geformt. Die Skulpturen sollen Menschen sensibilisieren für das, was andere tragen. Vor den 80er Jahren geboren zu werden, bedeutete häufig, nicht als eigenständiger Mensch gesehen zu werden. Die Auseinandersetzung mit Folgen bleibt eine Herausforderung.
 

Kinderporträts und Figuren
Großformatige Arbeiten von Sabine Braisch

Sabine Braisch zeigt Kinderportraits. Kinder in all ihrem emotionalen Ausdruck gemalt, traurig, nachdenklich, wissend und sehend und Figuren zum Thema „Kinderrechte“. Die Künstlerin sagt: „Für mich ist die künstlerische Arbeit ein weites Feld zu erforschen. In meinem Atelier vergesse ich den Alltag. Die Arbeit mit dem Pinsel, so wie die Beschäftigung mit Papier und anderen Materialien beruhigt mich und macht mich gleichzeitig wach. So entstehen meine großformatigen Arbeiten auf Leinen, Potraits, Figuren, Landschaften und Räume.  In meiner Seele geht es bunt zu, ich liebe diese Arbeit.“
 

„Childhood never stops“
Mixed-Media-Installation mit Video- und Soundcollagen sowie gefundenen Objekten zum Thema Kindheit

Julia Lyadnova ist eine deutsch-russische Installations-, Konzept- und  Performance-Künstlerin. Ihre vor zwei Jahren begonnene Arbeit „Childhood Never Stops“ ist fortlaufend. Sie untersucht Erlebnisse und Befindlichkeiten, die uns in der Kindheit prägten, auf ihre Auswirkung auf die Gegenwart und Zukunft hin; nicht nur im individuellen Einzelfall, sondern auch in Bezug auf uns als Gesellschaft und soziokulturelles Kollektiv.
Im Zentrum stehen dabei Erziehungstheorien und -grundsätze der letzten 200-300 Jahre in Deutschland/Westeuropa, die sogenannte „Schwarzen Pädagogik“; deren Überbleibsel und Spuren werden in Zusammenhang zu aktuellen, allgemeinen und persönlichen Erlebnissen und Erkenntnissen gesetzt.
Mit einem nicht-linearen, weniger dokumentarischen als emotional-assoziativen Verfahren, das keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Objektivität erheben will, mischt Lyadnova Aus- und Eindrücke von lebenden und toten Pädagogen, Psychologen, Eltern und „Erzogenen“ und versucht so das Spannungsfeld zwischen der inneren Befindlichkeit (der des „Kind-Seins“) und der äußeren Befindlichkeit (der des „Kinder / Kindheit Wahrnehmenden/ Formenden“) auszuloten.

Ab Fr 08.11.2019 – Ausstellung "Häuten um zu wachsen"

Übermalte Zeichnungen von Brigitte Meßmer 

Brigitte Meßmer ist eine Geschichtenerzählerin mit ihren Bildern. Sie setzt ihre Themen in großformatigen übermalten Zeichnungen um. Die Künstlerin geht während des Malprozesses mit den entstehenden Werken ins Selbstgespräch. Danach an der Wand möchte sie ihre Bilder als Denkanstöße verstanden wissen, die zu Gesprächen einladen. 

Die Künstlerin gehört zur Generation der Kriegsenkel und zeigt in dieser Ausstellung unter anderem Bilder, die in der Auseinandersetzung mit dieser Thematik entstanden sind. Sie lassen den Weg frei für Interpretationen, sogar für die Möglichkeit, sich und sein Lebensgefühl in dem einen oder anderen Bild wiederzufinden. 

Brigitte Meßmer ist in Friedrichshafen geboren und aufgewachsen. Sie arbeitet hier als Kunstlehrerin und gibt Kurse in ihrem Atelier im Hinterhof. Sie ist Mitglied im IBC Bodensee und Mitgründerin der Galerie Kunsthaus Caserne ehemals Plattform 3/3. Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland. 

Im Rahmen der Ausstellung wird es ein „EinsteigerInnen Seminar für Kriegsenkel“ mit Frau Dr. Iris Wangermann vom Verein Kriegsenkel e.V. zum Thema geben.

Mehr unter Internet: www.brigittemessmer.de

Eintritt frei

Vernissage Fr 08.11.19 19:00 Uhr
Sa 09.11.19  14:00 Uhr - 18:00 Uhr
So 10.11.19  14:00 Uhr - 18:00 Uhr
Sa 16.11.19  14:00 Uhr - 18:00 Uhr
So 17.11.19  14:00 Uhr - 18:00 Uhr

Ausstellung „Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte“

In Kooperation mit: Demokratie leben, Landratsamt Bodenseekreis, Anne Frank Haus, Alevitisches Bildungshaus e.V.

Wanderausstellung im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ im Kunsthaus Caserne (ehemals Plattform 3/3), der Eintritt ist frei

Von 11. Oktober bis 7. November 2019 wird die Wanderausstellung „Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte“ in der Galerie Kunsthaus Caserne präsentiert. Das Tagebuch des jüdischen Mädchens Anne Frank (1929-1945) ist Symbol für den Völkermord an den Juden durch die Nationalsozialisten und intimes Dokument der Lebens- und Gedankenwelt einer jungen Schriftstellerin. In der Ausstellung erzählen große Bildwände von ihrem Leben und ihrer Zeit. Viele private Fotos erlauben einen ganz intimen Einblick in das Leben der Familie Frank und ihrer Freunde. Die persönliche Geschichte Anne Franks wird verbunden mit der Geschichte der Weimarer Republik, des Nationalsozialismus, der Judenverfolgung, des Holocaust und des Zweiten Weltkriegs.  

In einem großen aktuellen Teil wendet sich die neue Anne Frank-Ausstellung direkt an Jugendliche heute mit Fragen zu Identität, Gruppenzugehörigkeit und Diskriminierung: Wer bin ich? Wer sind wir? Wen schließe ich aus? Die Ausstellung ermutigt die Jugendlichen zu eigenem Engagement und ermöglicht eine aktive Beteiligung als Peer Guide.   

Organisiert wird das Anne Frank-Ausstellungsprojekt im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ gemeinsam durch das Amt für Migration und Integration des Landkreises Bodenseekreises und durch das Alevitische Bildungswerk e.V. 

Eine Ausstellung des Anne-Frank-Zentrums in Zusammenarbeit mit dem Anne-Frank-Haus

Öffnungszeiten

Fr 11.10. 09:00 Uhr - 17:00 Uhr
So 13.10. 11:00 Uhr - 16:00 Uhr
Di 15.10. 09:00 Uhr - 17:00 Uhr 
Mi 16.10. 09:00 Uhr - 17:00 Uhr 
Do 17.10. 11:00 Uhr - 19:00 Uhr 
Fr 18.10. 09:00 Uhr - 14:00 Uhr 
Mo 21.10. 09:00 Uhr - 17:00 Uhr 
Di 22.10. 09:00 Uhr - 17:00 Uhr 
Mi 23.10. 11:00 Uhr - 19:00 Uhr
Do 24.10. 11:00 Uhr - 19:00 Uhr 
Mo 28.10. 09:00 Uhr - 17:00 Uhr 
Di 29.10. 09:00 Uhr - 17:00 Uhr 
Mi 30.10. 09:00 Uhr - 17:00 Uhr 
Do 31.10. 11:00 Uhr - 19:00 Uhr 
Sa 02.11. 11:00 Uhr - 16:00 Uhr 
Mo 04.11. 09:00 Uhr - 17:00 Uhr 
Di 05.11. 09:00 Uhr - 17:00 Uhr 
Mi 06.11. 09:00 Uhr - 17:00 Uhr 
Do 07.11. 11:00 Uhr - 19:00 Uhr

temporary (art)

Graffitti, Skulpturen, Aktionskunst

Zeitgenössische Kunst, die sich den Techniken der Streetart bedient. Kunst aus und für den öffentlichen Raum. Bertram Maria Keller, Daniel Schweizer und Marc Vitry zeigen die Material- und Themenvielfalt von Streetart und verwandten Kunstformen. Das großformatige, am 6. September in einem Live-Painting entstandene Werk von Daniel Schweizer ergänzt die Ausstellung.

Marc Vitry

„Polymorph, impulsiv und intuitiv“: Mit diesen drei Attributen kann man die Arbeiten des jungen Künstlers Marc Vitry beschreiben. Marc Vitry arbeitet auf den verschiedensten Untergründen wie Holzplatten, Tischen und Leinwänden. Mit Acryl, Spraydosen und Graffiti-Marker entstehen Werke, die Anleihen an Hip-Hop, Techno und Alternative Rock nehmen und in die Werke einfließen.
Seine Kunst spiegelt seine Persönlichkeit und die Themen, die ihn bewegen, wider; verdeutlicht durch die Imperfektion der Form und die Farbgebung der Werke. Außerdem gründete der in Friedrichshafen lebende Künstler gemeinsam mit Max Sohm vor einigen Jahren ein Kollektiv für kunstbegeisterte junge Menschen: die „Kunstfreiheit."
Die Ausstellung ist vom 13. bis 29. September wie folgt geöffnet: 14., 15., 21., 22.,28. Und 29. September, jeweils von 14 bis 18 Uhr. Vorabgeschmack mit Live-Graffiti-Action von Daniel Schweizer am 6. September, 19 Uhr feat. SHAPE II.

Bertram Maria Keller bmk ?

Er nennt sich kurz und bündig bmk? und legt Wert auf den Stern, der auf allen seinen Werken prangt. Bertram Maria Keller ist notorischer Kunsttäter aus Leidenschaft. Er selbst nennt sich Aktionskünstler und versucht immer wieder auf subversive Weise mitleidenschaftlicher Energie den bestehenden Kunstkonsens auf die Probe zu stellen. ARTbmk? ist sein Label.
In seinen Bildern sind es oft Frauen, die für Ihn die Kunst schlechthin verkörpern: formvollendet, sinnlich und eine post-feministische Kampfansage an Dogmen und Konformismus. Zuletzt sah man ihn mit seinen ambitionierten Kunstprojekten HOPE und WONDERLAND, bei denen er mit Flüchtlingen und Allgäuer Künstlern nicht nur ausstellte, sondern das Gesamt-Projekt organisierte und kuratierte. In seinen neuen Werken geht er zurück zu seinen Wurzeln:  Comics.

Die Ausstellung ist vom 13. bis 29. September wie folgt geöffnet: 14., 15., 21., 22.,28. Und 29. September, jeweils von 14 bis 18 Uhr. Vorabgeschmack mit Live-Graffiti-Action von Daniel Schweizer am 6. September, 19 Uhr feat. SHAPE II.

Live-Painting

 

Wer Daniel Schweizer alias SHAPE II vorab live bei der Arbeit sehen möchte, ist am 6. September, um 19.30 herzlich zum Live-Painting im Innenhof des Kulturhauses Caserne eingeladen.

Ausstellungszeitraum: 13. bis 29.9.
 

Weitere Öffnungszeiten:

Fr 06.09. 19:30 Uhr Innenhof/Open-Air
Sa 14.09. 14 – 18 Uhr Kunsthaus Caserne
So 15.09. 14 – 18 Uhr Kunsthaus Caserne
Fr 20.09. 14 – 18 Uhr Kunsthaus Caserne
Sa 21.09. 14 – 18 Uhr Kunsthaus Caserne
So 22.09. 14 – 18 Uhr Kunsthaus Caserne
Fr 27.09. 14 – 18 Uhr Kunsthaus Caserne
Sa 28.09. 14 – 18 Uhr Kunsthaus Caserne
So 29.09. 14 – 18 Uhr Kunsthaus Caserne

big multimedia art room

„Segeltuch Bilder“ und Eisenskulpturen von Detlef Fellrath

Beginn: 19:30 Uhr | Einlass: 19:00 Uhr | Kunsthaus Caserne I Eintritt frei

Begrüßung: Brigitte Meßmer | Gespräch mit dem Künstler: Sylvio J.Godon

Detlef Fellrath, Maler, Bildhauer und Medienkünstler, hat die Staatliche Kunstakademie Düsseldorf absolviert und ist Mitglied im Künstlerbund Baden-Württemberg. Seine „Segeltuch Bilder“ sind größere Formate. Frei im Raum hängend bilden sie begehbare Bild-Räume.

Im Kunsthaus Caserne wird mehr zu sehen sein: Es empfängt einen ein Videofilm „mille foglie“, tausend Blätter: Lassen Sie sich überraschen! Und ein paar Schritte weiter das, was in einem Bild malerisch schon angelegt ist, ein „Klaviergewitter“, das man mit Tastenkombinationen auch selbst erzeugen kann.

Oder das Bild „Apollo Illusions“. Es wird zum „sprechenden Bild“, wenn beim Passieren eines bestimmten Raumpunktes per Mausklick eine Frauenstimme beginnt, es zu interpretieren. Die Wand- und Raum- füllenden Bilder führen den Betrachter in eine Welt von Phantasie, Humor und seltsamen Begegnungen wie in einem Traum. Skulpturen, die Teil einer Bildkomposition geworden sind, stehen auf einmal real im Raum und initiieren einen Wechsel von Illusion und Realität. Transparente Pavillons zeigen modellhaft die Erweiterung von Malerei und Plastik in ein zeitgemäßes Gesamtkunstwerk.

All dies soll nicht nur im kunstimmanenten Bereich verbleiben, sondern noch mehr ein Zusammenwirken aller kreativen Kräfte unserer Gesellschaft fördern.

www.defellrath.com

Weitere Infos unter www.defellrath.com

Die Ausstellung ist wie folgt geöffnet:

Sa 06.07. 14 – 18 Uhr

So 07.06. 14 – 18 Uhr

Fr 12.07. 14 – 18 Uhr

Sa 13.07. 14 – 18 Uhr

So 14.07. 14 – 18 Uhr

Fr 19.07. 14 – 18 Uhr

Sa 20.07. 14 – 18 Uhr

So 21.07. 14 – 18 Uhr

Der Künstler ist an den Ausstellungstagen anwesend und spricht mit Besuchern gern über seine Werke.

Im Dialog

Werke der Malerin Andrea Josefine Lohrmann

Kunsthaus Caserne (ehemals Plattform 3/3) I Eintritt frei
Vernissage: 19:30 Uhr I Klangperformance: Joe Laemmle I Laudatio: Sylvio J. Godon

Mehrschichtig im materiellen wie im übertragenen Sinn sind Andrea Josefine Lohrmanns Bilder, Inspirationen in Farben und Formen. Die Werke sollen den Betrachter berühren, ja auf mystische Weise als eine Ästhetik der Stille. Denn sie entziehen sich ganz und gar einer rationalen Sichtweise, da sie dem Auge keinen gegenständlichen Halt bieten. Die in Lindau lebende Künstlerin malt in Acryl/Mischtechnik. Sie kann zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland vorweisen.
Ihr malerisches Rüstzeug hat sich die Kreativtherapeutin an Kunstakademien und in Kunstseminaren geholt. Sie war viele Jahre mit Galerie und Atelier in Ulm vertreten. Zur Vernissage werden Sounds von Joe Laemmle zu hören sein. Der Ravensburger Schlagzeuger will an dem Abend mit einer Klangperformance in den Dialog zu den ausgestellten Arbeiten kommen.

Die Ausstellung im Kunsthaus Caserne ist vom 07.06. bis 30.06.2019 zu sehen. Die Öffnungszeiten sind Fr., Sa., So. 14-18 Uhr. Die Künstlerin wird in der Galerie wie folgt anwesend sein und lädt zum Gespräch ein: am 10., 16. und 30. Juni.

 

Aschaeh Khodabakhshi: Konnektiv

Gemälde, Skulpturen und eine interaktive Musikprojektion

Gezeigt werden Gemälde und Skulpturen der in Ravensburg lebenden Künstlerin und Fotografin Aschaeh Kodabakhshi zum Thema „Konnektiv“. Die Ausstellungseröffnung wird begleitet von einer interaktiven Musikprojektion, bespielt von dem Pianisten, Tontechniker und Singer Songwriter Dominik Blöchl aus Bodnegg und Aschaeh Khodabakhshi (Midi Steuerung).
Kunst ist für Aschaeh Kodabakhshi ein Kommunikations- und Ausdrucksmittel, das die Freiheit feiert, und ein Spielfeld der unbegrenzten Möglichkeiten. Aber auch eine Art der Informationsübertragung, die über unsere fünf Sinne hinausgeht. „Es geht mir nicht darum, etwas individuell Persönliches zum Ausdruck zu bringen. Ich sehe das Ganze eher aus einer forschenden Seite, das durch seine Weise neue Impulse anregt“, sagt sie.
In der interaktiven Musikprojektion (Videos auf Vimeo: „Konnektiv”) verbindet ein intuitiv gespielter Ton einen Punkt mit einem anderen. Mehrere Töne bilden ein lebendiges Netzwerk, das wächst, zerfällt, neu entsteht und nur in einem Moment, im Jetzt vorhanden ist. Die improvisierte Melodie ist ein Abbild eines individuellen aktuellen Zustandes. Töne werden interaktiv visualisiert und bilden das Konnektiv ab.

Die Ausstellung ist vom 10. bis 26. Mai zu sehen. Die Öffnungszeiten sind Fr., Sa., So. 14-18 Uhr.

Veranstalter: Kulturhaus Caserne gGmbH | Tel. 07541 371 661 | www.kulturhaus-caserne.de

Zwischen Licht und Schatten

Fr 12.04.19

Menschenbilder des jungen Fotografen Alwin Maigler

Beginn: 19:30 Uhr | Galerie im Kulturhaus | Laudatio: Lena Reiner | Eintritt frei

Der ambitionierte junge Fotograf Alwin Maigler aus Riedlingen zeigt in großen Formaten einen Querschnitt aus seiner Arbeit. Er hat sich vor allem auf Portrait-, Mode- und Fine Art-Fotografie spezialisiert. In dieser ersten unter der Regie der Kulturhaus Caserne gGmbH kuratierten Ausstellung hält die Menschenfotografin Lena Reiner aus Friedrichshafen die Laudatio auf den Künstler. Sie gehört dem Künstlerkreis an, der das neue Ausstellungsprogramm betreut. Für Maigler ist jedes Bild ein Geschenk, das die Interaktion zwischen Subjekt und Fotograf festhält. „Um ein gutes Portrait zu schießen, muss man in erster Linie eine Verbindung zum Gegenüber aufbauen. Genau darin liegt die Herausforderung.“ Maigler arbeitet vorwiegend mit natürlichem Licht und reduziert die Nachbearbeitung auf ein Minimum, um die Portraits so authentisch wie möglich zu halten. Viele seiner Strecken wurden bereits von Magazinen in Mailand, Paris oder New York veröffentlicht. Die Menschen auf seinen Bildern kommen von Nah und Fern, aus Süddeutschland und dem Rest der Welt. Eine klassische Ausbildung zum Fotografen hat der 22-Jährige nicht absolviert. Allerdings hat er ein paar Jahre als freier Assistent für namenhafte Fotografen gearbeitet.

Die Ausstellung ist vom 12. bis 28. April zu sehen. Die Öffnungszeiten sind Fr., Sa., So. 14-18 Uhr. Veranstalter: Kulturhaus Caserne gGmbH | Tel. 07541 371 661 | www.kulturhaus-caserne.de

ONE THOUSAND COLORS

Ausstellung zum Weltfrauentag und Kunstfreitag

Vernissage Freitag 08.03.19, Laudatio: Barbara Reil – Kunsthistorikerin, Museum Lindau

ONE THOUSAND COLORS

Ausstellung zum Weltfrauentag und Kunstfreitag

Beginn: 20:30 Uhr | Galerie im Kulturhaus / Plattform 3 / 3 | Eintritt frei

Zum Weltfrauentag und Kunstfreitag zeigt die Galerie im Kulturhaus Plattform 3 / 3 in Friedrichshafen in der Ausstellung „One Thousand Colors“ die Bilder zweier Powerfrauen: Carla Chlebarov und Alma Göring.

Die Vernissage der von Erika Lohner kuratierten Ausstellung ist am Kunstfreitag, 8. März 2019, um 20:30 Uhr. Die Laudatio hält die Leiterin des Stadtmuseums Lindau, Barbara Reil. Zur Midissage und zu Gesprächen mit den Künstlerinnen laden wir am Sonntag, 17. März, von 14 bis 18 Uhr ein.

Carla Chlebarov und Alma Göring sind mit dem Abstrakten Expressionismus verwurzelt. Chlebarov setzt Techniken mit Acryl, Pigmenten und Öl ein, Göring mit Acryl und Pigmenten. Carla Chlebarov absolvierte ihr Studium der Malerei „Grafik und Gestaltung von Räumen, insbesondere Kulträumen“ an der Akademie der Bildenden Künste München. Sie war Assistentin von Prof. Hermann Nitsch (Gestische Malerei/Aktionsmalerei). Sie kann zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland vorweisen

Alma Goering kam spät zur Malerei. Nach Akademiebesuchen traf sie 2013 auf Jerry Zeniuk, Farbfeldmaler und ehemals Professor der Akademie der Bildenden Künste München, der ihre Malerei mit prägte. In Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen wurden ihre Bilder mit großem Erfolg im süddeutschen Raum gezeigt.

Die Ausstellung ist vom 08.03. bis 24.03.2019 zu sehen. Die Öffnungszeiten sind Fr., Sa., So. 14-18 Uhr. Veranstalter: Kulturhaus Caserne

Kulturhaus Caserne

Ausstellungsraum der Kulturhaus Caserne gGmbH
(ehemals Galerie Plattform 3/3)

Das Team vom Kunsthaus Caserne (ehemals Plattform 3/3), von links: Brigitte Meßmer (Künstlerin und Lehrerin), Natascha (freischaffende Künstlerin und Grafikerin), Lena Reiner (Künstlerin), Carla Chlebarov (Künstlerin, assoziiertes Mitglied)), Billy Contreras (Künstler, Kurator, ZU-Student, Kulturmanagement) und hinten an der Säule, Sylvio J. Godon (Koordinator der Galeriearbeit). Foto: Lena Reiner

Galerie Kunsthaus Caserne

Chance für KünstlerInnen (w, m, d)

Die Galerie Kunsthaus Caserne als ein Bestandteil der Kulturhaus Caserne gGmbH ist ein niederschwelliger, integrativer und inklusiver Ausstellungsort. Das Kunsthaus sieht sich in seiner Arbeit dem Gedanken des Gesamtkunstwerkes verpflichtet. Alle Genres und Arten künstlerischer Arbeit können und sollen sich in der Galerie präsentieren. KünstlerInnen jeden Alters haben hier, unabhängig von ihrer künstlerischen Vorbildung, die Möglichkeit ihre Kunst, ihre Werke zu zeigen.

Ansprechpartner

Die Galerie (ehemals Plattform 3/3) wird seit Jahresbeginn 2019 unter dem Dach der Kulturhaus Caserne gGmbH geführt. Ansprechpartner für die Galerie und Koordinator der Galeriearbeit ist Sylvio J. Godon, im Kulturhaus verantwortlich für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. In gleichberechtigter Zusammenarbeit mit den Mitgliedern des Galeriekreises Kunsthaus Caserne wird das Jahresprogramm der Galerie inhaltlich gestaltet und ausgerichtet.

Galeriekreis

Der Galeriekreis Kunsthaus Caserne ist ein Team sehr engagierter und kunstaffiner Menschen. Derzeit gehören ihm folgende Personen an: die Künstlerin und Lehrerin Brigitte Messmer, eine der Mitbegründerinnen der Galerie Plattform 3/3, die Grafikerin und freischaffende Künstlerin Natascha Maier, die Fotografin und Journalistin Lena Reiner sowie der Künstler, Kurator und Student der Zeppelin-Universität Billy Contreras.

Kontakt

Sylvio J. Godon
Koordination Galerie Kunsthaus Caserne
Mail: s.godon@kulturhaus-caserne.de
Festnetz: 07541 / 95 42 302

KünstlerInnen (w, m, d), die Interesse an einer Ausstellung im Kunsthaus Caserne haben, senden ihre Bewerbung bitte an die oben genannte Adresse. Gleiches gilt für Fragen oder Anregungen zur Galeriearbeit im Kunsthaus Caserne und für das Interesse an einer ehrenamtlichen Mitarbeit im Galeriekreis.

Raumbeschreibung

 

 

 

Lageplan

Kunsthaus Caserne
(ehemals Plattform 3/3)
Fallenbrunnen 17
88045 Friedrichshafen

Ansprechpartner
Sylvio J. Godon
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Koordinator der Galerie
s.godon@kulturhaus-caserne.de

Kulturhaus Caserne gGmbH
Fallenbrunnen 17
88045 Friedrichshafen
Telefon: 07541 / 37 16 61

Mobil: 0151 / 29 80 23 77
www.kulturhaus-caserne.de

 

 

Kontakt

Kunsthaus Caserne
Fallenbrunnen
88045 Friedrichshafen

Ansprechpartner: Sylvio J. Godon
E-Mail: s.godon@kulturhaus-caserne.de

 

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